Erfahrungsbericht von Gerhard Hofweber

Schon als kleines Kind hatte ich den Eindruck, dass dasjenige, was mir über das Leben erzählt wird und wie die meisten Menschen leben, nicht der Wahrheit entspricht. Mit 18 Jahren wurde in mir der Gedanke, dass ich angesichts des Todes nicht leben möchte, ohne zu wissen warum, so virulent, dass ich mich ganz der Philosophie hingegeben habe.

Die über 20jährige darauf folgende akademische Karriere war vor allem von Enttäuschung geprägt. Je tiefer es mir selbst gelungen ist, zur Wahrheit vorzudringen, umso belangloser erschien mir der akademische Diskurs. Das philosophische Denken ist in der Universität nicht mehr zu Hause. Leider auch nicht außerhalb der Universität, was die gehypeten Medienphilosophen immer wieder eindrucksvoll unter Beweis stellen, die zu den wirklich wichtigen Themen überhaupt nichts zu sagen haben.

Nach zehn Jahren weiterer Forschung gelang mir 2018 mit dem philosophischen Manifest gedanklich der große Durchbruch. Zusammen mit dem neuen Blick auf die Wirklichkeit geschah jedoch etwas Seltsames: Gott begann mit mir zu sprechen. Er redete mir Mut zu, antwortete auf meine Fragen und wies mir den Weg, was ich tun sollte. Anfangs hat mich dies sehr verunsichert und ich habe mich gar nicht getraut, anderen davon zu erzählen. Eine Zeit lang habe ich versucht, Gottes Stimme zu ignorieren und abzutun, weil ich mir selbst gar nicht vorstellen konnte, dass es möglich sei, dass Gott zu mir spräche. Ich schämte mich fast dafür. Irgendwann gab ich den Widerstand aber auf. Seitdem lasse ich mich nur noch von Gott führen. Ich frage ihn, was ich tun soll und das mache ich dann. Die Führung meines Lebens habe ich an Gott abgegeben. Darin liegt ein sehr befreiendes Gefühl. Denn Gott zu folgen, heisst, sich von Wahrheit und Liebe leiten zu lassen.

Gleichzeitig ist dies inzwischen ein wesentlicher Teil meiner Arbeit geworden, die ich selbst Offenbarungsarbeit nenne. Denn auch die Fragen Dritter werden durch mich von Gott beantwortet. Dritte können mich fragen, was Gott sagt, was sie tun sollen und ich kann ihnen die Antwort Gottes vermitteln. Ich teile den Dritten nicht mit, was ich denke – denn dies ist in aller Regel etwas ganz anderes -, sondern was Gott dazu denkt. Ob die Person dies annimmt oder nicht, entscheidet sie selbst. Niemand muss der Wahrheit und Gott folgen, aber jeder, der dies wünscht, darf dies tun. Da ich nur weitergebe, was Gott mir mitteilt, verlange ich für diese Arbeit auch kein Geld. Gott schenkt mir die Mitteilung und ich verschenke sie weiter.

Anfangs habe ich diese Arbeit nur im allerengsten Kreis getan, aber nun möchte ich sie für jeden zugänglich machen, der sie erfahren möchte. Mir ist vollkommen bewusst, wie befremdlich dies alles in den Ohren der meisten klingen muss, denn dies übersteigt in gewisser Weise unsere Vorstellungskraft. Dennoch ist es real und für jeden erfahrbar, der sich darauf einlassen möchte. Gläubigkeit ist übrigens keine Voraussetzung für diese Arbeit. Ich selbst war nie wirklich gläubig. Früher konnte ich nicht glauben, heute muss ich nicht mehr glauben. Aber dies gilt nicht nur für mich. Jeder kann ja selbst durch mich die Erfahrung machen, wie es ist mit Gott zu sprechen. Mit etwas Übung gelingt es auch der dritten Person direkt mit Gott in Kontakt zu treten, so dass es die Vermittlung durch mich nicht mehr braucht. Gott spricht zu jedem, wir hören nur nicht zu. Der Sender sendet ununterbrochen, aber wir haben unseren Empfänger nicht eingeschaltet und hören deshalb nichts.

Wem es aber gelingt, den Empfänger einzuschalten, der lässt ihn auch auf Empfang. Denn was kann es schöneres geben, als von Gott, der Wahrheit und der Liebe geleitet zu werden?