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Heroin, Kohlenhydrate und ein festes Monatsgehalt

Beilage Die Zeit – hongkongstudios.de – September 2016

Wie wichtig ist Geld?

Ein Gespräch mit dem Philosophen Dr. Gerhard Hofweber

Stimmen Sie dem zu, dass das feste Monatsgehalt auf uns wie eine Droge wirkt?

Nun, wenn als Droge, dann höchstens als Sedativum oder Narkotikum. Es hat etwas betäubendes, einschläferndes. Es bietet Sicherheit, jedoch nur im materiellem Sinne und diese Sicherheit ist trügerisch. Dennoch streben wir nach dieser Sicherheit.
Das stimmt. Aber dies ist eben ein Zeichen dafür, in welch tiefer Verunsicherung wir gefangen sind. Wir versuchen diese mit materiellem Überfluss zu kompensieren. Da dies aber nicht gelingt denken wir, wir bräuchten mehr Geld, immer mehr Geld. Es ist eher die Sucht nach Sicherheit. Diese finden wir aber weder im festen Monatsgehalt, noch in dem, was wir anders erwirtschaften.

Wie meinen Sie das?

Auch als Selbständiger erwirtschafte ich Geld. Aber mein Einkommen ist viel stärker an die Qualität meiner Leistung gebunden. Ich muss mich mehr anstrengen und dies bringt Vitalität mit sich. Natürlich auch mehr Druck. Für den Angestellten spielt die Vitalität dagegen keine so große Rolle. Sie wird gehemmt. Denn egal wie gut oder schlecht ich eine Leistung erbringe, auf mein Monatsgehalt hat das keinen Einfluss. Es fließt so oder so auf mein Konto.

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