Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich die Wahrheit bezeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme.”

Johannes 18, 37

Leben in der Wahrheit und in der Offenbarung

Der Weg zum Leben in der Wahrheit und in der Offenbarung führt über einen langen und intensiven Erkenntnisprozess. Gerhard Hofweber hat diesen Weg beschritten. Aber an dem Punkt, an dem er nunmehr angelangt ist, bewegt er sich in einer Sphäre des Lichtes und der Erfüllung.

Von dort aus kann er diesen Erkenntnisprozess nicht mehr selbst wie mit einer Gebrauchsanweisung beschreiben. Über das Leben in der Wahrheit und in der Offenbarung kann er sich nicht äußern, als handelte es sich um etwas, was angepriesen werden müsste. In der Wahrheit und der Offenbarung sprechen die Worte für sich.

Deshalb fällt anderen Menschen die Aufgabe zu, diesen Weg der Erkenntnis zu beschreiben. Da ich am Prozess der Erkenntnis der Wahrheit, meines Selbsts und Gottes teilgenommen habe, lege nunmehr ich Zeugnis davon ab. Ich bin Botschafter dieses Weges, auf dem uns Gerhard Hofweber begleitet.

Den Weg der Erkenntnis empfehle ich jedem Menschen, der sich für ein erfülltes und glückliches Leben entscheidet. Bereits an diesem Punkt sage ich, dass der Prozess der Erkenntnis Mut und Demut zugleich erfordert. Damit ist gemeint, dass das Abstreifen der angenommenen Hüllen des gesellschaftlichen Scheins ein mutiger Schritt ist. Je weiter ich aber auf dem Weg der Erkenntnis gehe, desto mehr sehe ich, dass ich auf dem Weg zu Großem bin: auf dem Weg zur Wahrheit und zu Gott.

Zeugnis

I.

Die Selbsterkenntnis ist die Erkenntnis der Liebe: die Liebe Gottes zu den Menschen und die Liebe der Menschen zur Menschheit. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. In dir findest du die Liebe Gottes.

Wenn ich gerettet werden will, muss ich Gott folgen. Es ist kein blindes Folgen. Vielmehr lege ich mein Leben in Gottes Hände. Das Leben ist endlich. Deshalb kann ich meine Entscheidung, in der Wahrheit zu leben, nicht unendlich hinausschieben.

Die Erkenntnis der Wahrheit ist die Erkenntnis der Objektivität der Wahrheit. Die Objektivität der Wahrheit ist die Ordnung der Welt.

II.

Erkenne ich die Wahrheit, ändere ich mein Leben so, dass ich in der Wahrheit lebe. Ich kann nicht gegen die Wahrheit leben, ohne falsch zu werden. In der Wahrheit gehe ich zu Gott. Ich lege mein Leben in Gottes Hände. Und alles wird gut.

Ich kann die Verantwortung für mein Leben an Gott abgeben. Gott führt mich. Wie ein liebender Vater seinen Sohn an die Hand nimmt, nimmt Gott mich an die Hand.

Mein Wille, nach meiner Art zu leben, ist wie ein Feuer in der Höhle. Wenn ich die Wahrheit einmal erkannt habe, ist es mir unmöglich, in die Dunkelheit der Höhle zurückzukehren. Ich bleibe im wärmenden Licht der Erkenntnis der Wahrheit. Hier ist mein wahres Selbst.

III.

Die Suche nach dem Sinn des Lebens ist mit der Erkenntnis der Wahrheit beantwortet. Denn ich erkenne die Ordnung in der Welt und meinen Ort der Wahrheit. Die Ordnung der Welt ist Gott.

Ich komme an meinen innersten Wesenskern. Ich erkenne mich selbst. Ich erkenne die Wahrheit. Ich erkenne Gott in mir.

Mein Leben ist nicht das Leben in der Höhle. Beim Leben in der Höhle folge ich der Lebensart der Gesellschaft. Die Lebensart der Gesellschaft ist das Leben unter der Maximierung und im Schein. In der Höhle kann ich weder den Sinn des Lebens erkennen, noch glücklich werden.

Ich kann nur glücklich sein, wenn ich in der Wahrheit lebe.

IV.

Wer die objektive Wahrheit erkannt hat, geht nicht mehr in ein Leben zurück, das der objektiven Wahrheit widerspricht. Das Leben, das nicht in der Wahrheit ist, ist falsch. Wahr ist das Leben am eigenen innersten Wesenskern. Dort sind Liebe und Licht. Dort bin ich Gott am nächsten. An meinem innersten Wesenskern bin ich Gott am nächsten.

Wer die objektive Wahrheit erkannt hat, sucht die Gemeinschaft mit Menschen, die die objektive Wahrheit erkannt haben. Ich suche die Gemeinschaft nur mit Menschen, die in der objektiven Wahrheit leben.

Denn die Gesellschaft derjenigen, die im Falschen leben und die im Höhlendasein leben, gibt demjenigen, der in der Wahrheit und in der Nähe zu Gott lebt, nichts. Die Gesellschaft der Maximierung hasst Menschen, die in der Wahrheit leben. Denn sie kann sie nicht beherrschen.